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„Als wir der riesigen Brandwolke näher kamen,
hatte ich schon ein mulmiges Gefühl“, sagt
Sascha Monzka. „Je näher wir an den Brandherd
kamen, desto deutlicher nahm selbst hinter den
Scheiben unseres Wagens die Hitze zu. Das
beklemmende Gefühl verschwand aber, als der
Einsatz begann. Dann hatte ich nur noch mein
Ziel vor Augen.“ Er erinnert sich genau an jede
Einzelheit: Im Werk, Befehl „vorziehen“, den TLF
(Großtankfahrzeug) bereit machen, vom Dach mit
Monitor arbeiten, dann mit der Werksfeuerwehr an
den großen Wasserwerfer, die aus Uerdingen
eintreffenden Kollegen unterstützen. Schließlich
der Großangriff: 20 bis 25 Minuten einen
riesigen Schaumteppich errichten.
„Im Einsatz spürt man keine Angst mehr und als
wir nachher mit den Kollegen im Gerätehaus
zusammen saßen, haben wir uns gesagt: Super
Leistung, aber auch großes Glück gehabt.“
Sascha Monzka ist ein ganz normaler,
aufgeschlossener und sympathischer junger Mann
und es interessiert mich, wie er denn überhaupt
zur Freiwilligen Feuerwehr kam. Er lacht:
„Eigentlich reiner Zufall. Als ich mich mit
meinem Vater gemeinsam selbständig machte, hatte
ich meinen Zivildienst noch nicht abgeleistet.
Ich war dann mehrfach bei der IHK, um mich
beraten zu lassen. Als Selbständiger kann man in
dieser Phase ja nicht einfach den Betrieb
verlassen. Daher riet man mir mich zunächst,
statt des Zivildienstes, für 6 Jahre beim
Technischen Hilfswerk oder bei der Freiwilligen
Feuerwehr zu verpflichten. Da mein Vater den
Löschzugführer gut kannte, habe ich mir die
Feuerwehr angesehen und mich sofort für diesen
Dienst entschieden. Kaum war ich im Löschzug, da
rief mich die IHK an und teilte mir mit, dass
ich ganz freigestellt sei und somit die
Verpflichtung rückgängig machen könnte. Zu
diesem Zeitpunkt hatte mich aber die Kameraden
bereits so nett aufgenommen, dass ich mich
entschloss, nunmehr freiwillig bei der Feuerwehr
zu bleiben.“
Seine Begeisterung hat angehalten, nur eins
ärgert ihn: „Wenn wir einen Einsatz haben und
der Weg von Schaulustigen blockiert wird, finde
ich das wirklich unverschämt. Wenn die ihre
Gesundheit dabei gefährden, sind sie selbst
Schuld. Schlimmer ist es, dass sie andere
Menschen ebenfalls in Gefahr bringen.“
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