Dormagen Aktiv

 

Ein Projekt der FreiwilligenAgentur Dormagen und des Büros für Bürgerschaftliches Engagement 

 

 

Vorgestellt  Ehrenamtler/in

Rejoice e.V.

Eberhard Schulze

1986 kam der Hackenbroicher Bayermitarbeiter Eberhard Schulze zum Chor. Ein Jahr später war auch seine Frau so begeistert, dass sie sich dem Chor, der damals noch „Jansen-Swingers“ hieß, anschloss. Seit nun mehr 20 Jahren sind beide ununterbrochen dabei. Eberhard Schulze kommentiert mit seinem trockenen Humor die Chorarbeit: „Unser ehemaliger Schlagzeuger, auf der Bühne befragt, sagte über uns: Das Beste an unseren Proben sind die Pommes in der Gaststätte Mehl.“

Seit dem Wechsel von den Jansen-Swingers zu Rejoice unter dem Dirigat von Ingolf Schiefelbein hat sich der Chor jedoch weiter entwickelt.: „Nach einer Übergangsphase haben wir uns mächtig verbessert. Das hat auch Willy Jansen bemerkt, als er uns im Schloss Hülchrath im letzten Jahr bei der >Musik unter Sternen< besuchte. Das Repertoire des Chores ist vielfältiger geworden, der Swing steht nicht mehr im Vordergrund.“

 

Eberhard Schulze hat nicht nur einen trockenen Humor, er ist auch zuverlässig und stellt seine organisatorischen und technischen Fähigkeiten dem Chor gerne zur Verfügung. Er transportiert die Instrumente, schließt E-Pianos, Boxen und Monitore an und versorgt zusammen mit seiner Frau die ganze Gruppe mit Getränken. „Es ist ein großer Vorteil für uns, dass wir beide zusammen bei Rejoice singen. So können wir im Gegensatz zu anderen Mitgliedern Ehrenamt und Privatleben gut vereinbaren.“

 

„Musik“, so fährt Eberhard Schulze fort, „bringt die Menschen zusammen. Das schlägt Brücken zwischen sozialen Schichten und Nationalitäten.“ Der begeisterte Tenor engagiert sich auch ansonsten für Kultur und Integration. Unter anderem war er lange Zeit sachkundiger Bürger für die SPD im Kulturausschuss der Stadt Dormagen.

 

Nach den schönsten Erlebnissen in seinem 20-jährigen Chorleben befragt, sagt Eberhard Schulze: „Das Bühnenerlebnis selbst und die Freude, die andere Menschen an unseren Konzerten haben, ist für mich von großer Bedeutung.“ Aus diesem Grunde schwärmt er auch von der Torofahrt des Chores: „Die Spanier haben einfach eine andere Mentalität. Als wir gesungen haben, tanzten die Garderobenfrauen im Flur. Die Spanier sind offen und kontaktfreudig. Für mich war der Kontakt besonders leicht, denn ich spreche spanisch.“ Auf das traditionelle Konzert zum Jahresende im Bettina-von-Arnim Gymnasium freut sich Eberhard Schulze besonders. „Unser Repertoire ist besser und vielseitiger geworden, Bühnentechnik und Beleuchtung sind professionell. Es wird uns selbst große Freude machen und unseren Dormagener Fans hoffentlich auch!“

 

>Design N.Hopp<