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Rainer Hellberg
Rainer Hellberg gehört dem
Reservistenverband der Deutschen
Bundeswehr seit 1972 an. „Viele
Menschen denken, die
Reservistenkameradschaften seien
militärische Einheiten“, sagt
Hellberg. Das stimmt natürlich
nicht. Der Reservistenverband
hat 122.000 Mitglieder. Er ist
ein Verein, der sich vor allem
als Mittler für die Bundeswehr
in unserer Gesellschaft
versteht. Er wirkt im Auftrag
des Deutschen Bundestages.
Seit
1972 engagiert Rainer Hellberg
sich in der
Reservistenkameradschaft und war
1976 Gründungsmitglied der
Dormagener Gruppe. Er arbeitet
seit 1979 im Vorstand als
Schriftführer, war Revisor,
Kreisdelegierter und führt
akribisch die Vereinschronik der
Dormagener Kameradschaft.
Hellberg organisiert
Kameradschaftsabende,
sicherheitspolitische
Veranstaltungen,
Kranzniederlegungen anlässlich
von Volkstrauertagen und
arbeitet aktiv an der Pflege von
Soldatenfriedhöfen.
Mit
hunderten von Fotos hat er die
Begegnungen zwischen den
deutschen Reservisten, den
französischen und belgischen
Ehemaligen auf den
Soldatenfriedhöfen des 1. und 2.
Weltkrieges dokumentiert. Die
ehemaligen „Erbfeinde“ sind
inzwischen gute Freunde geworden
und pflegen gemeinsam die
Grabstätten, gedenken der Toten
und führen viele Diskussionen
über die Gegenwart und die
Zukunft beider Länder. Diese
Begegnungen sind für Rainer
Hellberg ganz besonders wichtig
geworden. Sie sind ein
herausragendes Beispiel dafür,
dass die
Reservistenkameradschaft, so wie
es in ihrer Satzung steht, einen
„nationalen und internationalen
Beitrag zur Friedenssicherung in
Freiheit“ leisten. Aus den
zahlreichen Begegnungen in
Frankreich aber auch in Belgien
sind inzwischen nicht nur gute
Beziehungen, sondern auch echte
Freundschaften entstanden.
Rainer Hellberg engagiert sich
aber auch auf ganz anderen
Gebieten, die zu den Aufgaben
des Verbandes gehören. Vor Ort
hat er mit seinen Kameraden und
dem Dormagener Deichverband
zahlreiche Sicherungsübungen
gegen die Hochwassergefahr
durchgeführt. Im Falle eines
extremen Hochwassers müssen in
kürzester Zeit zusätzliche
Spundwände montiert, die
Deichanlagen durch Sandsäcke
verstärkt und Einsatzkräfte und
Einsatzzeiten koordiniert
werden. Hierfür ist die
militärische Ausbildung der
Reservisten extrem geeignet.
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