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Margret Steiner
Margret Steiner ist eigentlich
so etwas wie der personifizierte
Förderverein Jugend- und
Sozialarbeit Straberg. Seit 38
Jahren arbeitet sie für ihr
Walddorf. Dort war sie mehr als
ein Jahrzehnt Pfarrleiterin der
KJG und wurde prompt zur
Ehrenvorsitzenden ernannt. Viele
ihrer Aktivitäten sind bereits
legendär. Seit 1976 gibt es den
Eisexpress für Schlittschuhfans,
seit 1983 die stets ausgebuchten
Stadtranderholungen für daheim
gebliebene Ferienkinder. Ebenso
finden die jährlichen Fahrten zu
den Karl May-Festspielen in
Elspe immer noch sehr großen
Anklang.
Straberg verdankt Maggy Steiner,
wie sie jeder nennt, die
Grillhütte, die Skateboardbahn
und den Bolzplatz. Und wenn es
um die Interessen von Kindern
und Jugendlichen geht, so kann
sie auch sehr resolut werden.
Dies musste Jürgen Brockmeyer
1973 erfahren. Er erinnert sich:
„Ich, Jürgen Brockmeyer, war
1973 frischgebackener Kripochef
in Dormagen. Bei der Fahndung
nach jugendlichen Einbrechern
stellte sich heraus, dass diese
ausgerechnet in der Straberger
Jugenddisco Zuflucht gesucht
hatten. Bei meiner Fahndung
hatte ich die Rechnung ohne die
dort Aufsicht führende
KJG-Pfarrleiterin Maggy Steiner
gemacht, die heftig gegen die
polizeilichen Maßnahmen
protestierte.“ Es kam zu einem
anschließenden Friedensgespräch,
welches in eine wundersame
Allianz mündete, die nun seit
fast vier Jahrzehnten besteht:
Maggy Steiner ist Vorsitzende
des Fördervereins Jugend- und
Sozialarbeit, „Jogi“ Brockmeyer
ihr Vize.
Doch
Maggy Steiner ist nicht nur für
die Jugend engagiert. Ein großes
Herz hat sie auch für Senioren.
Für ca. 700 von ihnen arrangiert
sie jährlich
Unterhaltungsveranstaltungen,
Studienfahrten und Seminare.
Ihre politische Tätigkeit für
die CDU nimmt sie auf besondere
Weise ernst. Wöchentlich gibt es
eine Bürgersprechstunde, um im
direkten Kontakt mit den
Menschen zu sein. Das letzte,
große Projekt, das so entstand,
ist der
Fitness-Generationenplatz am
Straberger Waldrand.
Wer
meint, die engagierte Ratsfrau
würde den Ruhestand anstreben,
der irrt. Ihr Credo
„Weitermachen, so lange es
geht!“ lässt erahnen, dass die
aktive Großmutter sich noch
lange für ihr Straberg
engagieren wird.
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